- gelagert wird in Steinschnittlagerung
- Es ist die Anlagerung beider Arme zu empfehlen (cave: Wattewickelung bei Anlagerung durch Tuchschlinge), oder Auslagerung eines Armes auf der Seite des Assistenten
- Die Beine sollten im Verlauf über die OP-Tisch-Steuerung ab- und anwinkelbar sein
- ggf. Verwendung von Schulterstützen gegen das Abrutschen der Patientin auf dem OP-Tisch
- Anbringen eines Portioadapters z.B. eine Hohl’sche Glocke
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Lagerung
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Anlage Kapnoperitneums und Optiktrokar
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Inspektion des Abdomens
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Arbeitstrokare und Inspektion des kleinen Beckens
Legen 2 weiterer 5 mm Arbeitstrokare unter Sicht.
Die Auswahl der Anzahl und Position der laparoskopischen Einstiche liegt im Ermessen des Chirurgen und basiert auf seinen persönlichen Präferenzen sowie den spezifischen Erfordernissen der Operation. Häufig werden Einstiche im linken und rechten Unterbauch gewählt oder im linken und Unter- und Mittelbauch (links periumbilikal).
Vorgehen bei Einstichen im Unterbauch: Darstellen der Arteria epigastrica inferior in der plica umbilicalis lateralis. Lateral davon werden über die Diaphanoskopie die oberflächigen Gefäße visualisiert (Arteria circumflexa ilium superficialis, Arteria epigastrica superficialis). Zwei Querfinger medial der Spina ilica anterior superior, im Gefäßfreien Areal Stichinzision und Einbringen eines Arbeitstrokarin den Unterbauch.
Vorgehen bei Einstichen im Mittelbauch (meisten links): Darstellen der Arteria epigastrica inferior in der plica umbilicalis lateralis. Über die Diaphanoskopie werden die oberflächigen Gefäße visualisiert. Stichinzision auf Höhe des Bauchnabels und ca. 3 cm lateral davon. Es ist wichtig darauf zu achten, dass der Einstich nicht zu nah zum Optiktrokar oder in einer Linie mit dem Arbeitstrokar des Unterbauchs liegt, Kollisionsgefahr.
Vorgehen bei Einstichen suprasymphysär: Präopertives Legen eines Harnblasenkatheters, um die Harnblase zu entleeren. 1-2 Querfinger oberhalb der Symphyse werden mittels Diaphanoskopie die oberflächigen Gefäße visualisiert. Stichinzision und Einbringen des Arbeitstrokars unter Sicht.
Inspektion des kleine Beckens, wobei der Uterus, beide Adnexen, der Douglas-Raum sowie die transperitoneale Darstellung beider Harnleiter berücksichtigt werden.
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Salpingektomie rechts
Fassen der Tube uterina im distalen Anteil und hervorluxieren, um den Fimbrientrichter sowie die Mesosalpinx besser darzustellen. Der Uterus wird mit Hilfe des Portioadapters nach links mobilisiert, um die Strukturen im Bereich der rechten Beckenwand anzuspannen. In der Mesosalpinx verlaufen Anastomosen des Ramus tubarius der Arteria uterina und der Rami tubarii der Arteria ovarica. Im distalen Anteil, kurz vor dem Fimbrientrichter verläuft häufig eine etwas größere Anastomose. Bipolare Koagulation in diesem Bereich und anschließend schrittweises Absetzen der Tube von der rechten Beckenwand mittels Schere (oder wie in diesem Video mittels Caiman, ein bipolares Gefäßversiegelungsinstrument) unter sorgfältiger Schonung des rechten Ovars. Bipolare Koagulation der Tube im uterusnahen Verlauf und Durchtrennung.
Je nach Präferenz des Operateurs und Befundgröße kann die Tube uterina nach Absetzen in einen Bergebeutel hineingelegt werden und nach Inzisionserweiterung aus dem linken unteren Einstich geborgen werden. Bei zarten Tuben mit unauffälligen Befunden z.B. im Rahmen einer Sterilisation, können die Tuben über den Arbeitstrokar herausgezogen werden.
Gleiches Vorgehen wie rechts ... - Operationen aus der Allgemein-, Viszeral- und Transplationschiru
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