Der VAC-Stent kombiniert Elemente sowohl eines selbstexpandierenden Metallstents als auch der endoskopischen Vakuumtherapie in einem einzigen Instrument.
Der Nitinol-Stent ist vollständig mit einer Silikonmembran überzogen, die für Flüssigkeiten und Gase undurchlässig ist, und wird von einem Polyurethan-Schwammzylinder umhüllt.
Ein 2,5 m langer Polyurethan-Saugkatheter mit einem Durchmesser von 10 French und einem abnehmbaren Luer-Lock-Anschluss ist in den offenporigen Schwamm eingebettet. Nach transnasaler Umlenkung stellt er die Verbindung zu einer regelbaren Vakuumpumpe her. Die Enden des überzogenen Stents stehen in Kontakt mit der Darmwand und dichten das Lumen ab.
Der Metallstent hat einen Körper von 50 mm Länge und einem expandierten Durchmesser von 14 mm sowie zwei hantelförmige Enden, die jeweils 10 mm lang sind und sich auf einen Durchmesser von 30 mm ausdehnen. Dadurch ergibt sich eine gesamte Stentlänge von 70 mm. Der Stentkörper enthält sechs röntgendichte Titanmarker zur Unterstützung der Positionierung unter Durchleuchtungskontrolle. Der Schwamm ist mit einem Nahtfaden am Stent-Körper befestigt.
Der Stent wird vormontiert auf einem 1 m langen Over-the-Wire-Einführungssystem geliefert.
Der Ösophagus-VACStent® ist nur in einer Größe erhältlich und CE-zertifiziert (Conformité Européenne).